Warum der Einsatz von Weichspüler nicht immer sinnvoll ist

Weichspüler sind ein beliebter und weit verbreiteter Zusatz, der beim Wäsche waschen zum Einsatz kommt. Die Meinungen darüber ob seine Verwendung sinnvoll ist oder nicht gehen stark auseinander.

In diesem Artikel möchten wir deshalb näher auf das Thema Weichspüler eingehen. Im Folgenden erfahren Sie wie er wirkt, welche Vor- und Nachteile er mit sich bringt und wann Sie besser auf ihn verzichten sollten.

Funktionsweise

Weichspüler soll, wie der Name schon verrät, dafür sorgen, dass die Wäsche auch nach dem Trocknen angenehm weich ist. Die sogenannte Trockenstarre entsteht durch die elektrostatische Aufladung der Fasern. Im Weichspüler sind kationische (positiv) geladene Tenside enthalten.

Diese schließen sich mit den negativ geladenen Teilchen in den Fasern der Wäsche zusammen und schwächen dadurch die Trockenstarre ab. Im Ergebnis ist die Kleidung weicher und damit natürlich auch angenehmer zu tragen.

Vorteile

Natürlich bringt der Einsatz von Weichspülern eine Reihe von Vorteilen mit sich. Der offensichtlichste ist natürlich, dass die Wäsche angenehm weich wird. Das sorgt für mehr Tragekomfort und erleichtert zudem auch das Bügeln.

Des weiteren soll die Verwendung von Weichspüler für eine ländere Lebensdauer der Textilien sorgen, da sich seine Inhaltsstoffe um die Fasern legen und diese so vor Abnutzung schützen.

Ein weiterer Grund, warum viele Menschen auf den Einsatz von Weichspüler schwören, ist sicherlich der angenehme Geruch, der durch ihn entsteht. Es gibt mittlerweile zahllose verschiedene Gerüche, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Nachteile

Allerdings haben Weichspüler nicht nur Vorteile sondern auch den einen oder anderen Nachteil, der die Frage aufwirft, ob der Einsatz sinnvoll ist. Ein großer Nachteil ist dabei eindeutig die Belastung der Umwelt.

Die Zusammensetzung von Weichspülern hat sich seit den 90er-Jahren zwar verändert, sodass ihre Inhaltsstoffe mittlerweile deutlich besser abgebaut werden können. Dennoch ist eine hundertprozentige Umweltverträglichkeit vor allem aufgrund der häufig enthaltenen Duftstoffe nach wie vor nicht gegeben.

Des weiteren sollten Sie bei der Verwendung von Weichspülern bedenken, dass sie unter Umständen Allergien auslösen können. Insbesondere als Allergiker sollten Sie deshalb auf den Einsatz von Weichspüler besser verzichten.

Die richtige Anwendung

Weichspüler ist nicht für alle Stoffarten geeignet. Handtücher verlieren zum Beispiel im Laufe der Zeit ihre Saugkraft, wenn sie regelmäßig mit Weichspüler gewaschen werden. Und auch Sportkleidung aus Mikrofasern leidet mit der Zeit unter seinem Einsatz.

Achten Sie beim Einsatz von Weichspüler deshalb darauf, dass Sie ihn nur bei Kleidungsstücken, die es auch ohne Probleme vertragen, anwenden.

Mögliche Alternativen

Es gibt durchaus auch einige Alternativen, mit denen Ihre Wäsche ebenfalls angenehm weich wird und die keine der genannten Nachteile aufweisen. Die wirkungsvollste Alternative stellt dabei eindeutig das Trocknen der Wäsche mithilfe eines Wäschetrockners dar.

Der Effekt beim Trocknen ist nämlich praktisch der Gleiche. Ihre Wäsche wird angenehm weich und zeichnet sich durch einen hohen Tragekomfort aus. Sofern Sie über keinen Wäschetrockner verfügen, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Wäsche nach dem Waschen so schnell wie möglich aus der Waschmaschine nehmen und aufhängen. Auch das beugt der Trockenstarre recht gut vor.

Auf einen Blick

Der Einsatz von Weichspüler bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Ob Sie ihn verwenden wollen oder nicht, müssen Sie natürlich für sich selbst entscheiden. Wenn Sie sich für Weichspüler entscheiden, sollten Sie allerdins darauf achten, ihn nur bei geeigneten Kleidungsstücken zu benutzen.